Primärenergiefaktor
Das Institut für Energietechnik der TU Dresden hat für die Fernwärmeversorgungssysteme der Stadtwerke Greifswald günstige Primärenergiefaktoren zertifiziert. Bei einem Anteil von 68,9 % in Kraft-Wärme-Kopplung erzeugten Wärme in der Energiebilanz 2007beträgt der Faktor im Zentralen Fernheiznetz auf 0,951.
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Mit Fernwärme sparen Vermieter und Bauherren beim Häuslebauen und Modernisieren
Die Energieeinsparverordnung (EnEV) schreibt für Neubauten sogenannte Energiebedarfsausweise vor. Auch für Bestandsgebäude sollen diese Energiebedarfsausweise obligatorisch werden. Eine zentrale Rechengröße der Energiebedarfsausweise, an der sich Vermieter, Käufer und Bauherren beim Modernisieren bzw. Bauen orientieren, sind die Primärenergiefaktoren.
Diese deutschlandweit gültigen Faktoren sind pauschal auf Grundlage einer DIN, abhängig von den eingesetzten Energieträgern, festgelegt. Für Erdgas und Heizöl beträgt der Faktor 1,1. Bei einem Anteil von 68,9 % in Kraft-Wärme-Kopplung erzeugten Wärme in der Energiebilanz 2007 beträgt der Faktor im Zentralen Fernheiznetz 0,951. Damit hat der Kunde beim Einsatz von Fernwärme einen Kostenvorteil durch geringeren Aufwand für Wärmeschutzmaßnahmen.
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Seit 01. Februar 2002 gelten die Regelungen der Energieeinsparverordnung (EnEV). Die bisher in der Wärmeschutzverordnung (WSchV) und der Heizungsanlagenverordnung (HeizAnlV) getrennt geregelten Anforderungen an den baulichen Wärmeschutz und an die Versorgungstechnik wurden darin neu formuliert. Wesentliches Ziel dieser Verordnung ist es, die Energieeinsparpotentiale im Gebäudebestand stärker als bisher auszuschöpfen und die energetische Qualität von Neubauten um etwa 30 Prozent gegenüber dem aktuell erreichten Standard zu verbessern. Dadurch sollen klimaschädliche CO2-Emissionen verringert werden. Zentraler Grenzwert ist daher zukünftig der Jahres-Primärenergiebedarf, d.h., der für die Beheizung notwendige gesamte Primärenergiebedarf.
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Zertifikate
Zentrales Fernheiznetz vom 26. Mai 2008