Der Wasserkreislauf
Wasser ist der Stoff, aus dem das Leben ist. Der Chemiker betrachtet es als eine Verbindung von zwei Wasserstoffatomen und einem Sauerstoffatom. Wasser ist kein endlicher Rohstoff, obwohl es richtig ist, dass Wasser nicht verbraucht werden kann. Denn das kostbare Nass ist nicht vermehrbar und beim Gebrauch von Wasser erhöht sich der Grad der Verschmutzung.
Es befindet sich in einem dauernden Kreislauf von Verdunstung, Niederschlag und Abfluss. Als Wasserdampf steigt es zum Himmel und bildet Wolken. Als Niederschlag kehrt es zur Erde zurück und setzt seine Reise Richtung Meer fort. Das für den Menschen ungenießbare Salzwasser (beispielsweise der Nordsee) verdunstet und regnet als Süßwasser über dem Land ab. Dieser natürliche Wasserkreislauf hat große Bedeutung für unserer Versorgung mit Trinkwasser. Die Wassergewinnung nutzt diesen natürlichen Wasserkreislauf und gewinnt das Trinkwasser aus Grund-, Oberflächen- oder Quellwasser und gibt es an den Verbraucher weiter. Nach der Nutzung fließt das Wasser in die Kläranlage, gelangt gereinigt in die Flüsse. Der Kreislauf des Wassers geht weiter.
Natürlich setzt er sich auch im Alltag des Menschen fort. Hierbei lassen sich unterschiedliche Abläufe erkennen. Wie wir wissen, regnet es häufig in Deutschland. Auch wenn die meisten von uns lieber Sonnenschein haben, der Regen hat auch etwas Positives: Unsere Trinkwasserschätze werden immer wieder aufgefüllt.