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Strom und Gastrasse für das Friedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems

Die Stadtwerke Greifswald bauen eine 25 Kilometer langen Strom- und Gasversorgungstrasse von Greifswald bis zur Insel Riems, dem Sitz des Friedrich-Loeffler-Institutes. Das ca. 3 Millionen Euro teure Projekt sichert die künftigen hohen Sicherheits- und Leistungsansprüche der Energieversorgung des Bundesforschungsinstitutes für Tiergesundheit. Für den Netzbetrieb der Strom- und Gasversorgung startet damit das größte Bauvorhaben seit Bestehen der Unternehmen.

Strom und  Gastrasse für das Friedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems

OB Dr. Arthur König (Mitte) stellt die erste Kabelverbindung her

Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) ist das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit und forscht auf dem Gebiet der Infektionskrankheiten landwirtschaftlicher Nutztiere. Es soll bis 2012 zu einem weltweit anerkannten Forschungsstandort ausgebaut werden. Für das nationale und zentrale Tiergesundheitszentrums auf der Insel Riems werden moderne Labor- und Stallbereiche mit hohen Sicherheitsanforderungen gebaut. Darüber hinaus wird die Verwaltung und Konferenztätigkeit angesiedelt. Das erfordert umfassende verfügbare Versorgungsmedien zur technischen Absicherung des Gesamtkomplexes. Stromkabel und Gasrohre sind neu von Greifswald heranzuführen.
Vom Umspannwerk Greifswald bzw. von der Ferngasleitung, die unmittelbar an Greifswald vorbeiführt  über die Ortsumgehung Richtung Norden zum Abzweig Gristow nach Riemserort bis zur Medienzentrale des FLI auf der Insel Riems wird die 25 Kilometer lange Trasse unterirdisch geführt. Wenn möglich wird das Erdreich unter den vorhandenen 110 Kilovolt-Freileitungen genutzt. Um eine Leistung von 5 Megawatt elektrisch zur Insel zu bringen werden 75 riesige Kabeltrommeln mit je 1000 Meter Mittelspannungskabel benötigt. Das Erdgas wir über  ca. 2000 Rohre, je 12 Meter lang mit einem Durchmesser von  18 Zentimeter  über die Entfernung gedrückt.
Bis Ende März 2009 soll das Projekt abgeschlossen sein und schon bald werden Erdaushubarbeiten zwischen Greifswald und Riems das Bild prägen. Mit dem überwiegenden Teil der Investitionssumme sind Firmen in der Region beauftragt. Den Wettbewerb um die Lieferung der 75.000 Meter Kabel hat das Schweriner Kabelwerk gewonnen.