Preisanpassung Fernwärme
Die Fernwärmearbeitspreise in Greifswald für den Bezug von Heizwasser zur Heizung und Warmwasserbereitung stiegen gegenüber dem II. Quartal zum 1. Juli 2008 um 5,7 Prozent.
Die Fernwärmearbeitspreise spiegeln die Kosten der eingesetzten Brennstoffe wider.
In den Fernwärmelieferungsverträgen sind Preisgleitklauseln für den Wärmearbeitspreis enthalten, die als Hauptbestandteil die kostenbeeinflussenden Faktoren Erdgas und Heizöl berücksichtigen. Dies entspricht den gesetzlichen Anforderungen, die in den Allgemeinen Versorgungsbestimmungen, der AVB FernwärmeV, § 24, Abs. 3 geregelt sind , wonach die jeweiligen Verhältnisse auf dem Wärmemarkt (Brennstoffkosten) zu berücksichtigen sind. Der Wärmearbeitspreis unterliegt somit den Preisschwankungen für leichtes Heizöl und Erdgas auf dem Weltmarkt. Die Anpassung des Wärmearbeitspreises erfolgt vierteljährlich. Da in den Kraftwerken der Fernwärme Greifswald zu 99 % Erdgas eingesetzt wird, folgt der Fernwärmearbeitspreis grundsätzlich der Entwicklung der Gaspreise. Der Arbeitspreis berücksichtigt den tatsächlichen Wärmeverbrauch.