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Stadtwerke stehen gut im Kurs

„2007 war für die Stadtwerke von einer strategischen Kontinuität einerseits und gezielten Innovationen auf der operativen Ebene andererseits geprägt. Beides zusammen hat im Einklang mit dem großen Engagement aller Beteiligten zu einem erneut zufrieden stellendem Ergebnis geführt,“ so, die Stadtwerke in Ihrem gerade erst verabschiedeten Jahresabschluss 2007.

Der vollständige Bericht ist hier veröffentlicht.

Alle Versorgungs- und Entsorgungsdienstleistungen aus den Stadtwerken standen auch 2007 jeder Zeit ausreichend und sicher zur Verfügung. Die Stadtwerke Greifswald – im Bundesdurchschnitt eher ein kleines bis mittelgroßes Stadtwerk-  behauptete sich im Energiemarkt. Der Stromabsatz stieg, aber witterungsbedingt sank der Verkauf von Wärme und Wasser. Das Freizeitbad und der Stadtbusverkehr musste weniger Nutzer hinnehmen. Stabil war bei der Greifswald Entsorgung das Abfallaufkommen und der Mengenanteil, der einer Wiederverwertung zugeführt wurde.
Seit dem Jahr 2000 sank die Beschäftigtenzahl des Konzerns von 330 auf aktuell 288. Reduzierte  Strukturen bei effektiv eingesetzten  und zugleich motivierten Mitarbeitern ermöglichen  bei gleichbleibend hohen Qualitätsansprüchen und Aufgabenspektrum überdurchschnittliche Leistungen. Dazu hat auch das konsequente Qualitätsmanagementsystem beigetragen, dass durch die erneuter Zertifizierung bestätigt wurde.


Millionen in die kommunale Infrastruktur investiert
6,4 Millionen Euro flossen im vergangenen Jahr durch die Unternehmensgruppe Stadtwerke Greifswald in die  kommunale Infrastruktur. Die Versorgungsnetze und Anlagen  der Strom-, Gas-, Wärme-, und Wasserversorgung  wurden verdichtet und  modernisiert.
Die Stromsparte investierte im Mittelspannungssektor in Erneuerungs- und Erweiterungsvorhaben der Stadt im Rahmen ihrer planmäßigen infrastrukturellen Veränderungen. Außerdem wurden  Trafostationen/Schaltanlagen und  184 neue Hausanschlüsse errichtet. 
Bei der Gassparte lag der Schwerpunkt auf der Sanierung vorhandener Altsysteme sowie der Erweiterung des Netzbestandes durch die Erschließung städtischer Baugebiete Insgesamt gingen 79 neue Hausanschlüsse an das Versorgungsnetz. Auch im Bereich der Fernwärme wurde  das vorhandenen Versorgungsnetz erweitert.
Die Wasserwerke investierten schwerpunktmäßig in die Erweiterung und den Ersatz des Leitungsnetzes sowie in den Bereich Beschaffung und  Druckreglerstationen.